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15.06.2016, Events Know-How Presse

Halbzeit bei der WWDC 2016: Die bisherigen Highlights

Die erste Halbzeit der WWDC ist durch. Die mit Spannung erwartete Keynote brachte ein Feuerwerk an neuer Software und Möglichkeiten.

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Apple öffnet sich weiter

 

Zu den grössten Highlights gehört sicherlich die weitere Öffnung von Apple, die bereits seit 2014 im Gange ist. Diese setzt Apple nun mit Integrationen für Siri, Maps und Messages konsequent fort und geht dabei sogar noch einen Schritt weiter: iMessage erhält seinen eigenen "Mini-App Store" und wird dadurch zur eigenen Plattform.

 

Apple Pay kommt in die Schweiz

 

Als weiteres Highlight beurteilen wir die - erwartete - Ankündigung, dass Apple Pay in ein paar Monaten auch in die Schweiz kommt. Damit wird nicht nur das Bezahlen am POS für iPhone Besitzer denkbar einfach - die App wird sozusagen zur Kreditkarte - sondern vereinfacht auch den Checkout in Webshops und nativen Shopping Apps massiv. Denn es müssen keine Kreditkarten- oder Login-Daten eingetippt, sondern nur eine vorgeschlagene Standard-Lieferadresse akzeptiert und die Zahlung ausgelöst werden (bei Bezahlungen ab Mac ist dazu noch ein iPhone notwendig).

 

Apple zieht nach im Bereich Künstliche Intelligenz (AI)

 

Im Vorfeld der WWDC waren kritische Stimmen laut geworden, Apple könne beim aktuellen AI-Trend nicht mithalten, weil sie sich ganz dem Schutz der Privatsphäre verschrieben haben. Dem versucht Apple nun Paroli zu bieten. Neue Methodiken wie die "Differential Privacy" sollen dabei helfen, AI und Privatsphäre zu vereinen. Dabei wird - vereinfacht gesagt - den Benutzerdaten ein Rauschen hinzugefügt, welches die Datenanalyse nur gering beeinflusst, aber den Rückschluss auf einzelne Datensätze verunmöglichen soll. Den Entwicklern ist Apples AI durch eine neue Schnittstelle mit dem verheissungsvollen Namen "Basic Neural Network Subroutines" zugänglich.

 

Unsere persönliche erste Bilanz...

 

IMG_9306Unsere beiden Entwickler vor Ort - Yves Landert und Marko Tadic - ziehen eine positive erste Bilanz: «Das nächtliche Anstehen für die Keynote (7 Stunden!) hat sich gelohnt,» meinte Yves. «Wir konnten uns in der dritten Reihe, gleich hinter geladenen Gästen und der Presse platzieren. Die Live Atmosphäre im Saal ist schon sehr speziell, irgendwie aufregend und inspirierend zugleich.»

Nun geht das Programm mit Hochdruck weiter: Apple bietet zahlreiche Sessions und Labs, in welchen einzelne Themen zusammen mit Apple Mitarbeitern vertieft analysiert und Fragen beantwortet werden. Im weiteren werden sie auch auch 1:1 Sessions mit Apple Spezialisten buchen, um Input zu konkreten  Fragestellungen zu erhalten.

 

 

 

Lesen Sie unseren vollen Bericht auf www.netzwoche.ch.

 

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