5.03.2019, Know-How

Das Making of der appculture xmasAR-App

Eine virtuelle Weihnachtswelt mit vielen Überraschungen zuhause in der warmen Stube erkunden. Dies konnten unsere Kunden mit unserer xmasAR-App erleben.

Augmented Reality

 

 

Die AR-Tools von Apple und Google machen möglich, was früher nur mit sehr viel mehr Aufwand zu realisieren war: Augmented Reality durch die Smartphone-Linse erleben.

Wie einfach oder wie komplex es aber tatsächlich ist, mit dem ARKit von Apple unseren Kunden eine virtuelle Weihnachtswelt in ihre Stuben zu zaubern, wollten wir am eigenen Leib erfahren.

Und so machten wir uns in der sonst schon stressigen Vorweihnachtszeit auf die Reise in die verheissungsvolle AR-Welt.

 

1. Die Vision

Wie bei allen Projekten steht am Anfang eine Vision.

Die unsere war es, unsere Kunden auf eine Entdeckungsreise durch eine virtuelle Weihnachtswelt einzuladen.

 

2. Scene Design

Woraus aber besteht eine Weihnachtswelt? Was gibt es zu entdecken?

Nach mehreren Brainstormings entschieden wir uns schliesslich für eine Hütte im Wald mit rauchendem Kamin, davor eine Laterne, einen Schlitten und einen Schneemann. Dabei sollte es kräftig schneien und den Betrachter veranlassen, Zuflucht in der Hütte zu suchen.

Nach dem Betreten der Hütte sollte der Entdecker einen Weihnachtsbaum mit Geschenken vorfinden, dazu ein loderndes Feuer im Kamin und einen TV.

Und natürlich sollte die Szene auch noch einige Überraschungen für besonders neugierige Erkunder parat halten...

 

Augmented Reality

 

3. 3D-Modeling

Als nächstes ging es ums 3D-Modeling. Sämtliche Assets wie Hütte, Weihnachtsbaum, Kamin usw haben wir mit Hilfe von Cinema 4D modelliert.

 

Augemented Reality

 

 

4. Programmierung

Die iOS-Version programmierten wir mit ARKit 1.5 und SceneKit.
Unser Fazit: die Apple-Tools halten, was sie versprechen.

Bei Android setzen wir initial auf ARCore, das sich leider nicht in gleichem Masse bewährt hat. Schliesslich bauten wir alles in Unity nach, was sehr gut funktionierte, dann aber leider nicht mehr rechtzeitig vor Weihnachten fertig wurde.

 

 

 

Augmented RealityEine besondere Herausforderung stellte die Oberflächen-Erkennung dar, um die Weihnachtswelt in der Umgebung des Anwenders platzieren zu können.

Um die AR-App zu starten, musste zuerst der Stern auf unserer Weihnachtskarte erkannt werden. Diesen hatten wir war als Bild ins ARKit integriert.

Nach der Bilderkennung erfolgte die Oberflächenerkennung, damit das 3D-Model korrekt im Raum platziert, bzw. die Szene initialisiert und geladen werden konnte.

 

 

 

 

 

 

 

5. Effekte

Einiges an Zeit nahmen die Effekte in Anspruch: Schnee, Kaminrauch, loderndes Feuer, Nebel.

Aber der Aufwand für Effekte lohnt sich, denn sie verleihen dem virtuellen Erlebnis schlussendlich die Illusion der Echtheit.

 

Augmented Reality     Augmented Reality

 

 

6. Lighting

Ebenfalls entscheidend für eine täuschend echte virtuelle Welt ist ein realistisches Ausleuchten der Szenen.

Entsprechend verwendeten wir viel Zeit für ein realistisches Platzieren von Licht und Schatten, abhängig von der Position des Erkunders.

 

Augmented Reality    Augmented Reality

 

 

7. Video Editing

Mit «After Effects» editierten wir die Videos, welche in der Scene auf dem Fernseher abgespielt werden.

Augmented Reality

8. Sound Editing

Last but not least ging es ums Sound Editing. Wir entschieden uns für eine Ambient-Background-Musik (im Loop) für ausserhalb der Hütte, drinnen dann ein etwas lauterer Weihnachtsklassiker sowie eine Rockversion von Elvis im youtube-Video, sobald der TV anschaltet.

 

Augmented Reality

 

 

 

 

Augmented RealityUnd schliesslich kam die xmasAR-App noch rechtzeitig vor der jährlichen App Store Connect-Winterpause in den Store.

Als weiteres Goodie zur App gabs einige iMessage-Stickers als App-Extension dazu.

 

 

Am besten, Sie probieren die AR-App gleich selber aus!

Downloaden, den Stern auf der Weihnachtskarte scannen und los gehts!

 

 

Augmented Reality

 

 

 

Weitere unserer Referenzen finden Sie hier.

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