, , , , , ,
18.11.2014, Events Know-How Über uns

Über Kundeninspiration und Loyalität mit Shopping Apps

Der letzte Research Workshop des Forschungszentrums für Handelsmanagement der Universität St. Gallen drehte sich um das Thema „Kundeninspiration und Loyalität mit Shopping Apps“. youngculture war eingeladen, das Thema aus Praxissicht zu beleuchten.

Daniela Capaul, Leiterin des Bereichs Mobile bei youngculture, präsentierte den Teilnehmern Erfahrungen und Praxisbeispiele zum Thema.
 

Warum braucht es Shopping Apps?

 

69% aller SchweizerInnen zwischen 15 und 54 Jahren besitzen ein Smartphone, haben durchschnittlich 40 Apps installiert und 29% würden lieber auf TV als auf ihr Smartphone verzichten. Das Fazit daraus dürfte kaum umstritten sein: wir befinden uns mitten im mobilen Zeitalter.

Das Faszinierende am mobilen Minicomputer ist ja vor allem das „immer & überall“ der Möglichkeit sich zu informieren, zu kommunizieren oder zu interagieren. Und diese Möglichkeiten nutzen immer mehr Konsumenten auch für mobiles Einkaufen: Im letzten Jahr wurden europaweit im Schnitt 8% aller Online-Umsätze via Mobilgeräte getätigt –  davon 2/3 via Smartphone – und, glaubt man den Prognosen für dieses Jahr, zeigt die Trendkurve steil nach oben.

Diesen Trend haben auch viele Retail-Anbieter erkannt. Mobile Shopping Apps sind  denn auch immer öfter im  Omni-Channel Angebot von Retailern zu finden, die damit bestehende Kunden auch mobil bedienen und neue Zielgruppen erschliessen wollen. Dabei sind Apps weit mehr, als nur neue Distributionskanäle. Sie sind gleichzeitig effiziente Promotions- und Loyality-Instrumente und können dazu dienen, gezielt den Instore-Traffic zu fördern.

 

 Wie inspiriere ich Kunden mit Shopping Apps?

 

Einen Online-Webshop auf die kleine Fläche eines Smartphones zu bringen, ist nicht ganz simpel. Wie konzipiere ich nun meine App so, dass sich Kunden trotz der knappen Platzverhältnisse zum Stöbern und Kaufen inspiriert fühlen?

Ein Schlüssel zum Erfolg liegt sicher in einer optimalen Usability: Die Reduktion des Funktionsumfang auf das Wesentlichste, ein rascher Zugriff auf die wichtigsten Funktionen, eine klare Nutzerführung und Hilfestellungen bei komplexen Prozessen wie z.B. beim Check Out. Dabei gilt es, plattformspezifische UI-Standards zu berücksichtigen, die sich die Nutzer verschiedener Plattformen wie iPhone oder Android gewohnt sind.

Ein weiterer Erfolgsfaktor ist eine optimale Performance, wozu z.B. kurze Ladezeiten oder Offline-Verfügbarkeit von Content gehören. Und nicht zu Letzt sollte natürlich auch die Einhaltung von höchsten Security-Standards grossgeschrieben und dem Kunden auch aktiv kommuniziert werden, damit er seine Daten in guten Händen weiss.

 

Praxisbeispiele & Trends

 

An Beispielen der  „Ex Libris Mobile Shopping App“ und der „Denner Wineshop App“ erläuterte Daniela Capaul, wie youngculture – zusammen mit den Auftraggebern und Carpathia Consulting – die Herausforderung, inspirierende Shopping Apps zu realisieren, angegangen ist und welche Resultate damit  erzielt werden konnten.

Und auch ein Blick in die Zukunft zeigt nach Einschätzung der Autorin, dass diese äusserst spannend bleibt: So bieten  beispielsweise iBeacons oder Mobile POS Systeme neue Möglichkeiten der Kundenansprache am Point of Sale. Und es wird eine Frage der Zeit win, bis das Smartphone Bargeld und Plastikkarten ersetzt oder Wearables in vielen Ausprägungsformen zu unseren ständigen Begleitern werden.

 

Weiterempfehlen: